Eine Petition an das Universum

»Nichts geschieht ohne Grund« Ma Ma Gombe

Ein Film, über den in diesen Tagen viel geredet und geschrieben wird, ist »Eat, Pray, Love« mit Julia Roberts in der Hauptrolle. Zwar drehen sich die meisten Rezensionen mehr um die Pretty Woman und die Frage ob ihr Comeback auf die Leinwand gelungen ist, als um den Inhalt und die literarische Vorlage. Und tatsächlich ist es spürbar, dass viele Rezensenten des Films den autobiografischen Roman von Elisabeth Gilbert nicht gelesen haben können, sonst wäre ihre Kritik differenzierter ausgefallen. Doch lohnt es sich auch über das Buch zu reden und wie es Eingang in den Film gefunden hat. Und ohne den Film als solches abzuwerten, habe ich doch festgestellt, dass das Buch von einer tiefen Spiritualität durchdrungen ist, die im Film so nicht spürbar, fast ein wenig karikiert wird. Aber vielleicht stammt meine diesbezügliche Empfindung auch daher, dass ich nicht nur das Buch zeitlich vor dem Film, sondern auch noch in Form einer Originallesung von Elizabeth Gilbert selbst genossen habe. Natürlich ein ganz anderes Erlebnis! Mit am meisten beeindruckt hat mich die Schilderung, wie die Ich-Erzählerin ihren „Rosenkrieg“ um die Scheidung von ihrem Mann gelöst hat, bevor sie überhaupt auf ihre Reise aufbrechen konnte: mit einer Petition ans Universum!
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Was motiviert uns?

»Warum tue ich das?« Wer hat sich diese Frage nicht schon einmal gestellt? Was ist die Motivation für die Dinge, die wir Menschen tun (oder unterlassen)? Generell gibt es auf diese Frage in der Fachwelt eine Antwort mit zwei Teilen: Lustgewinn und Schmerzvermeidung. Zuckerbrot und Peitsche sind die Symbole dieser gegensätzlichen Anreize: Ein Teil der Menschen erwartet für sein Tun eine Belohnung, die sich materiell oder emotional messen lässt durch Zugewinn von positiv besetzten Erfahrungen oder Gütern. Der andere Teil der Menschen will dagegen vor allem eine negative Konsequenz vermeiden, die sich durch Verlust von Gütern oder von Zuneigung, oder durch Schmerz einstellen könnte. Selbst Frustration ist ein Verlust von Zufriedenheit und Ausgeglichenheit. Welcher Typ sind Sie? Welcher Weg ist Ihr Weg? Ein interessantes Buch legt nahe: es gibt eigentlich nur einen Weg: den freudvollen! Der negative, auf Vermeidung von unliebsamen Folgen ausgerichtete Versuch, so die Autoren von The Inner Game of Stress, Timothy Gallwey und Dr. John Horton und Dr. Edd Hanzelik, ist weit aufwendiger und – ist Stress, der die eigene Leistung schmälert! Weiterlesen „Was motiviert uns?“

Der inneren Stimme folgen

Genau drei Wochen sind seit meinem letzten Post vergangen. Drei Wochen, die ich mit einer Reise in die USA gefüllt habe, wo ich unter anderem ein sehr bereicherndes Training von Balance Professor Todd Burrier empfangen konnte. Wer dazu ein Feedback haben möchte, kontaktiert mich am besten direkt. Ich habe während dieser drei Wochen keinen Beitrag verfasst, weil ich mich voll und ganz auf die Reise und die Verarbeitung der Eindrücke konzentrieren wollte. Dass ich dennoch heute wieder publiziere, liegt weniger an den zahlreichen mit Komplimenten versehenen Nachfragen aus der Leserschaft (für die mich gleichwohl herzlich bedanke), sondern an meinen Big Five for Life. Es gibt mir Kraft und Energie, meine Eindrücke von wesentlichen Einflüssen und Erfahrungen nicht nur zu reflektieren, sondern auch zu teilen. Weil ich selbst gerne meine Entscheidungen an Erfahrungen und Bewertungen Dritter ausrichte, wo ich über keine oder wenige eigene Erfahrungen verfüge. Diese nur zu nutzen, aber meine nicht nutzbar zu machen, empfände ich als unanständig und egoistisch. Also teile ich sie. Und genau so wie ich mich über viele positive Rückmeldungen auf meine Beiträge freue, so freue ich mich, wenn ich sehe, dass auch andere Menschen auf ihre Innere Stimme hören.
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