Gesunde Stunde: Wie böse ist Gemüse?

Information kann auf unterschiedliche Weise transportiert werden. Schrift ist eine immer noch sehr dominierende Form der Informationsvermittlung, auch hier im Blog. Elektronische Medien werden allerdings immer leichter produzierbar. Inzwischen kann praktisch jeder selbst Verleger werden (und ein Blog herausgeben). Und immer mehr Menschen haben auch Zugang zu Sendern, die Radio- oder Fernsehprogramme produzieren. Bürgerrundfunk nennt sich dies.

„Wenn das rote Licht angeht …“ Momentaufnahme aus Studio 2 von OS-Radio 104,8. Siggi Ober-Grefenkämper (r.) und Uwe Alschner auf Sendung

Siggi Ober-Grefenkämper hat mich zum Radio gebracht. Bei OS-Radio 104,8 produzieren wir seit einiger Zeit unter anderem das Format „Gesunde Stunde“. Heute war es wieder soweit.

Siggi teilt meine Faszination, Gesundheitsthemen allgemeinverständlich und dennoch anspruchsvoll darzustellen. Er hat mich daher heute zum Buch „Böses Gemüse“ von Steven Gundry befragt.

Mit Dr. Gundry hatte ich vor einiger Zeit ein Interview für das Vitalstoff.Blog gemacht und mich seither intensiv sowohl mit dem Buch, als auch mit dem Thema Lektine und Autoimmunerkrankungen beschäftigt.

Medicine Story

manitonquat

Medicine_Story
Manitonquat (Medicine Story)

Dieser Text ist ein Abschied. Und eine Verneigung vor einem Menschen, dem ich persönlich nie begegnet bin – leider. Und dennoch fühle ich mich Medicine Story sehr nahe. Meine Kollegin Birgit Konteh hat im vergangenen Jahr einen Online-Summit zum Thema „Being You“ veranstaltet. Dort hat sie in Gesprächen mit unterschiedlichen Persönlichkeiten die Frage gestellt, die sich viele Menschen stellen, wenn sie sich mit der Entwicklung ihrer Persönlichkeit beschäftigen: „Was brauchst Du, um ganz Du selbst zu sein?“ Manitonquat, so sein indianischer Name, gehörte mit seiner Frau Ellika auch zu den Interviewten. Birgit führte das Gespräch in Englischer Sprache und bat mich um die Transkription und Übersetzung des Inhalts.

Auf diese Weise bin ich dem Menschen Manitonquat sehr nahe gekommen. Heute erhielt ich die Nachricht, dass Manitonquat, Medicine Story, wie ihn jeder nennt, seine letzte Reise angetreten hat. „Der Tod klopft an“, so formulierte es die Mutter seiner Söhne in einem Facebook-Post. Ich bete für eine sanfte Reise für Manitionquat. Und ich danke Birgit, dass Sie der Veröffentlichung meiner Übersetzung des Gespräches aus dem Sommer 2017 zugestimmt hat. Auf diese Weise möchte ich beitragen, dass der Geist, den Story (und mit ihm Ellika) in diese Welt getragen hat, weiter zugänglich bleibt. Er hat mich sehr beeindruckt und ich danke für die Begegnung!

Hier nun der Wortlaut des Interviews: Weiterlesen „Medicine Story“

Weder zu jung, noch zu alt: genau richtig!

»Für grosse Träume kann niemand zu jung sein, und niemand zu alt sie zu leben.«
»Für grosse Träume kann niemand zu jung sein, und niemand zu alt sie zu leben.«

Das Jahr geht zuende. Es war ein Jahr der veränderten Vorzeichen. Es war ein Jahr, das erstmals seit Jahren nicht mehr im Zeichen der Big Five for Life stand. Und so schön meine Zeit als Gründer von Big Five for Life Deutschland gewesen ist, so viele wundervolle Bekanntschaften und einige neue Freundschaften es für mich gebracht hat: es war letztlich eine Befreiung für mich, nicht mehr für Dritte verantwortlich zu sein, nicht mehr für das Konzept der Big Five for Life, wie es in Deutschland wahrgenommen wird. Das ist mir klar geworden – und ich bin dankbar für diese Erkenntnis.
Ich genieße es, nur noch für mich und mein Tun Verantwortung zu tragen. Eine ganz neue, aber sehr wichtige Bedeutung des Prinzips der Eigenverantwortung, fällt mir dabei auf.
Ist mit diesem Jahr eine Distanzierung eingetreten? Einige Fragen habe ich in dieser Richtung erhalten, verbunden mit Aufforderungen, mein Wirken fortzusetzen. Offensichtlich hat mein Schaffen nicht nur mir Freude bereitet, und das ist wundervoll.
Ich möchte den Jahreswechsel nutzen, um meine Sicht auf die Dinge hinsichtlich der Big Five for Life – dem, was wirklich zählt im Leben – hier zu erläutern. Passend und einleitend dazu mein Motto für das neue Jahr:
»Für große Träume kann niemand zu jung sein, und niemand zu alt sie zu leben.«
Natürlich habe ich keinen Grund, mich von dem Konzept der Big Five zu distanzieren. Es ist, was es ist: eine ganz eigene Art, altbewährte und gültige Erkenntnisse, Prinzipien und Techniken ihrer Organisation und Umsetzung auszudrücken. Es ist in dieser Hinsicht außergewöhnlich wertvoll, weil das Konzept leicht zugänglich ist. Die Sprache ist einfach und die Bilder klar. Ich habe gerne mit den Big Five gearbeitet – und werde das auch weiterhin tun, wo es sich anbietet.
Gleichzeitig gilt nach wie vor: viele Wege führen nach Rom. Das bedeutet, es ist möglich, mit den Big Five den Zugang zu den eigenen Zielen und Herzenswünschen zu finden. Aber es ist beileibe nicht der einzige Weg. War es nicht, und wird es auch nicht sein. So wie auf jeden Topf ein Deckel passt, hat jeder Mensch seine eigene Sprache und den eigenen Weg, um zu erkennen, was wirklich zählt im Leben. Niemand ist dafür zu jung, und auch niemand ist zu alt, die eigenen Träume zu leben.
So lebe ich auch meinen Traum von Eigenverantwortung, Nachhaltigkeit und Gemeinschaftssinn selbstverständlich weiter. Und dazu zählt die Freude, die sich einstellt, wenn ich mit Menschen arbeite, die an meinen Erfahrungen interessiert sind. Schön ist, dass es ganz unterschiedliche Dinge sind, in denen ich etwas beitragen kann: politisch, gesundheitlich und auch persönlichkeitsbildend. Genau so vielfältig sind die Menschen, die auf meine Erfahrung Wert legen (nicht mehr, aber auch nicht weniger. Und das ist gut so, denn entscheiden, Verantwortung tragen muss weiterhin jeder für sich): Männer wie Frauen, Unternehmer wie Arbeitnehmer, jung und alt. Genau richtig! Danke.
Allen Lesern ein gesundes neues Jahr mit Erfolg in dem, was euch jeweils wichtig ist!