Erfolg ist … ohfamoos!

Vor wenigen Tagen hat mich eine sehr gute Freundin und Kollegin zu einem Gastbeitrag in ihrem Blog ohfamoos eingeladen. Ich bin dieser Einladung mit Freude gefolgt, weil es um das Thema Was ist Erfolg ging. Als Leser meines Blogs wisst ihr, dass mich die Beschäftigung mit dem, was wirklich zählt, fasziniert. Man kann es Big Five for Life Konzept nennen, oder Start with Why, wie Simon Sinek. Manchmal sind es fünf Dinge, die Sterbende am meisten bereuen (Bronnie Ware), oder es ist die Frage, wie du dein Leben bewertest (Clayton Christensen). Im Kern geht es immer um die Frage: was ist Erfolg?

Bereits die Frage lädt ein zu Diskussionen, denn – klar – jeder Mensch hat eigene Vorstellungen davon, was Erfolg ist. Mein ohfamoos-Beitrag hatte darüber hinaus einen besonders provokanten Titel erhalten: ich gönne Trump seinen Erfolg! Elke hatte meinen Text erhalten und für die Publikation vorbereitet. Dabei hat sie mir drei Varianten für einen Titel vorgeschlagen, darunter diesen mit dem Bezug auf Donald Trump. Weiterlesen „Erfolg ist … ohfamoos!“

Auf der richtigen Spur

Keine Angst vor dem Spurwechsel, wenn die innere Stimme ruft. Podiumsdiskussion in Miesbach
Keine Angst vor dem Spurwechsel, wenn die innere Stimme ruft. Podiumsdiskussion in Miesbach
Potenzialentfaltung ist ein Thema, für das weite Wege zu gehen sich lohnt. Heini Staudinger, österreichischer Querdenker und Unternehmer, hat es sich daher nicht nehmen lassen, am vergangenen Sonntag einen Umweg von Berlin ins heimische Waldviertel über Miesbach in Oberbayern zu machen. Dort sprach Staudinger quasi als „Kronzeuge“ über die Bedeutung, das Leben um seiner selbst willen zu leben und daher die innere Stimme nicht nur wahrzunehmen, sondern zu er-hören. Eingeladen hatte ihn eine beeindruckende und nachahmenswerte lokale Initiative im Landkreis Miesbach namens „Spurwechseln„. Es geht dabei um Beispiele von Menschen, die den Mut gefunden haben, sich darauf zu besinnen, was wirklich zählt im Leben. Beispiele, die Mut machen sollen, dass andere ihrem Beispiel folgen und ebenfalls den Weg zur Entfaltung ihres eigenen Potenzials einschlagen. Menschen also, die ihre Big Five for Life leben.
Initiatorin und Mitbegründerin von Spurwechsel ist die Naturwissenschaftlerin, Dozentin und Autorin Monika Gierth, die ausweislich ihres eigenen Lebenslaufes selbst mehrfach die Spur gewechselt hat. Ursprünglich aus der ehemaligen DDR stammend hat Monika Gierth ihren Berufswunsch Journalistin nicht realisieren wollen, da dies mit einer SED-Mitgliedschaft verbunden gewesen wäre. Ein Preis, der Monika Gierth damals zu hoch schien, der sie letztlich aber nicht davon abhalten konnte, diesen Punkt ihrer persönlichen Big Five for Life Liste (die sie selbst so nicht genannt hat) in die Tat umzusetzen: Heute arbeitet sie als Journalistin und gibt sogar Kurse zum Thema Schreiben. Gemeinsam mit dem BR-Journalisten Stefan Scheider kümmert sich Monika Gierth darum, dass die Initiative Spurwechseler den Weg ins Bewusstsein der Menschen findet. Innerhalb wie außerhalb des Landkreises Miesbach.

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Wasser ist Leben

Strandpaten gesucht: Udo und Steffi Schröter haben eine Bewegung ins Leben gerufen, die Strände dieser Welt vom Müll befreien soll. Macht mit!
Strandpaten gesucht: Udo und Steffi Schröter haben eine Bewegung ins Leben gerufen, die Strände dieser Welt vom Müll befreien soll. Macht mit!
Bloggen ist eine persönliche Sache. Auch dieses Blog, was sich dem Thema Persönlichkeitsentwicklung verschrieben hat, ist letztlich eine stark persönlich gefärbte und getriebene Angelegenheit. Warum auch nicht? Ich schreibe über Themen, die mir am Herzen liegen. »Es gibt nichts gutes, außer man tut es«, sagte schon Erich Kästner. Dieser Satz ist gewissermaßen ein Leitmotiv des Big Five for Life-Konzeptes. Nicht selten entwickeln sich aus sehr persönlichen Anliegen große Dinge. Das Anliegen von Udo und Steffi Schröter ist etwas, von dem ich sicher bin, dass es sich zu etwas ganz Großem entwickeln wird. Udo und Steffi haben die Initiative »Beach Guardians – Strandpaten« ins Leben gerufen.
Die Idee:
Stränden weltweit ihre ursprüngliche Schönheit zurückgeben. Sie wendet sich an alle Menschen, die das Meer lieben, und denen Plastikmüll und Abfall am Strand im Herzen weh tun.
Ein ist dies ein sehr persönliches Anliegen, über das Udo bereits in seinem Buch »Bin am Meer« geschrieben hatte:

»Alle drei, vier Meter lag am Strand ein Stück angespültes zivilisatorisches Treibgut: vier Milchtüten, eine Zahnbürste,neun PET-Flaschen, zwei Einkaufstüten, eine Badesandale, die Reste eines Luftballons, ein Spielzeugauto, zwei Sicherheitssiegel aus Plastik, eine Glühbirne, ein Basecap mit den eingestickten Worten Big Seatrout Hunter, vier Zigarettenkippen, eine Cola-Dose, zwei Plastikhandschuhe, die Reste eines Fischernetzes, ein Laufschuh von Nike und zwei Fischkisten aus Plastik. (…) Das war die Ausbeute auf den nächsten 500 Metern Küstenstrecke.«

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