Millionärs-Kinder und Kindermillionäre

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Deutschland und die angrenzenden Länder in Europa sind verhältnismässig arm an Bodenschätzen, gemessen am Reichtum an Öl, Gas und seltenen Erden, die sich in den Tiefen Sibiriens, Afrikas oder Australiens befinden. Volkswirtschaftlich wird daher argumentiert, dass unser Lebensstandard stark davon abhängt, wie es uns gelingt, die Schätze in den Köpfen unserer Kinder zu nutzen. Deutsch gilt als Sprache der Dichter und Denker, und auch Ingenierskunst oder Erfindergeist sind spezifisch deutsche Begriffe die auf den Zusammenhang zwischen intellektuellem Vermögen und wirtschaftlicher Potenz hinweisen. Umgekehrt gibt es im Politischen die Debatte um Chancengleichheit, wonach Bildungschancen in hohem Maß von der sozioökonomischen Stellung und Bildungsgrat des Elternhauses abhängen. Millionärskinder hätten es leichter als Kinder aus ärmeren Familien. Interessante Forschungen zeigen, dass dies so nicht stimmt. Nicht Millionärskinder haben bessere Chancen, sondern Kinder-Millionäre!

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Aus der Traum – warum?

Start with Why
Simon Sinek, »Start with Why«
Die Süddeutsche Zeitung widmet ihren nach dem Streiflicht wohl bekanntesten redaktionellen Teil heute einer Geschichte über die Schattenseiten des Erfolgs von Kreativen in Berlin. „Aus der Traum“ lautet die Überschrift über die „Seite Drei“ von Constanze von Bullion. Ein Stück, was mich sehr nachdenklich gemacht hat. Es ist ein Stück über Altersarmut und das Scheitern von Lebensträumen von Menschen, die ihrer ganz persönlichen Definition von Erfolg, ihrer kreativen Leidenschaft nachgegangen sind. „Erfolg, wie du Erfolg definierst“ lautet eine Umschreibung der Big Five for Life. Ist der Artikel in der Süddeutschen eine Warnung vor dem Fokus auf das, was wirklich zählt im Leben, wie es im Untertitel des Buches von John Strelecky heißt?
Nein, aber schlecht ist der Artikel deswegen noch lange nicht!

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»… rein in das Abenteuer!«

Raus aus der Komfortzone, rein in das Abenteuer!
Auf meiner Facebook-Seite für dieses Blog veröffentliche ich regelmässig kleine, inspirierende Texte in Verbindung mit einem Foto, was die Botschaft auch visuell verankern helfen soll. Das erhöht die Chance darauf, dass der Empfänger die Erkenntnis tiefer in seinem neuronalen Netz verschalten kann. Episodisches Gedächtnis versus Semantisches Gedächtnis, nennt das mein Kollege Christian Bischoff (herzlichen Dank für die Betonung der Frage „Was will ich wirklich“ am vergangenen Dienstag an der Schule meiner Kids!).
Heute ging es um das Thema „Raus aus der Komfortzone“ mit dem nebenstehenden Motiv. Weiterlesen „»… rein in das Abenteuer!«“