Fußball und Erfolg

Simplicity
Erfolg ist das Ergebnis, wenn komplexe Zusammenhänge einfach gelingen. Dafür müssen die Bedingungen stimmen.

Fußball…

  • ist unser Leben
  • (die schönste) Nebensache (der Welt)
  • ein knallhartes Business

Irgendwo auf der Skala dieser (nicht vollständigen) Liste ordnen sich wahrscheinlich die meisten Leser dieser Zeilen ein. Ich selbst finde den Sport manchmal unterhaltsam, das Zusammenspiel unterschiedlicher Charaktere auf und um den Platz dagegen oft interessant. Mein letzter Post hier beschäftigte sich ja auch mit dem Umgang, den wir als Gesellschaft mit einer sportlichen Niederlage pflegen, bzw. mit Verantwortlichen.

Heute hat mich ein Blogbeitrag über vermeintliche Motive von Philipp Lahm zu einem Kommentar veranlasst, den ich hier leicht redigiert wiedergeben möchte, weil er beschreibt, wie komplex Zusammenhänge sind, die den Erfolg von Teams mitbedingen. Weiterlesen „Fußball und Erfolg“

Leadership's Greatest Secret

Ausgustinus
Was zeichnet eine erfolgreiche Führungskraft aus? Eine Frage, die schon große Denker in der Antike beschäftigt hat.
»In dir muss brennen, was du in anderen entzünden willst.« Augustinus, Bischof von Hippo.
Was ist die zentrale Eigenschaft einer erfolgreichen Führungskraft? Wer das Zitat von Augustinus falsch versteht, könnte annehmen, dass sie vor allem motivierend sein muss. „Ich muss meine Mitarbeiter dazu bewegen, das Richtige zu tun“, sagte mir in diesem Sinne kürzlich ein Betriebsleiter eines Industrieunternehmens. Ich schaute ihn fragend an: „Wie machst du das?“ Zunächst verstand er meine Frage nicht, denn er erzählte mir, mit welchen Incentives, Tools und letztlich auch mit Anweisungen er für die Erreichung der Unternehemsziele sorgte. „Ich bin 34 Jahre in dem Geschäft, da kenne ich mich aus.“
Gleichzeitig erzählte er von seinen Schwierigkeiten nach der Übernahme der Firma durch einen Finanzinvestor. Weiterlesen „Leadership's Greatest Secret“

Probleme mit der Quote? Big Five for Life!

Balance
Unternehmen mit einem Gleichgewicht an weiblichen und männlichen Beschäftigten, sind nach einer Studie der London Business School erfolgreicher und innovativer
Die Besetzung von Führungspositionen in der Wirtschaft (und in der Politik) ist auch im 21. Jahrhundert in weiten Teilen Männersache. Nur 13,7 Prozent aller Vorstandsposten und Aufsichtsratsmandate sind in der EU derzeit von Frauen besetzt. In Deutschland sieht es bei genauerem Hinsehen besonders düster aus: Nur drei Prozent der Vorstandsposten sind mit Frauen besetzt (womit Deutschland das Schlusslicht der OECD-Statistik bildet). Auch unterhalb der Führungsebene hat sich der Unterschied in der Vergütung von Männern und Frauen gleicher Qualifikation trotz intensiver Debatte zwischen den Jahren 2000 und 2010 nur unwesentlich verringert. Noch immer verdienen Frauen rund ein Fünftel weniger als gleichqualifizierte männliche Kollegen. Trotzdem, oder gerade weil Wirtschaft und Politik weiterhin fest in Männerhand geführt werden, haben Vorschläge, in Deutschland den Anteil von Frauen in Top-Positionen mit einer gesetzlichen Quote zu regeln (wie es Norwegen vorgemacht hat), viel Kritik auf sich gezogen. Eine neue Studie will sogar Nachteile durch die Frauenquote für Norwegens Wirtschaft festgestellt haben. Zwar ist nicht überliefert, wie hoch der Frauenanteil in den Unternehmen von Thomas Derale gewesen ist. Es ist jedoch unwahrscheinlich, dass es dort ein Quotenproblem gegeben hätte: Das Big Five for Life Führungsprinzip führt zu einer ausgewogenen Besetzung der Positionen. Und nicht nur das.

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