WER hilft gegen die WSE-Krankheit

Die Grüne Meeresschildkröte spielt eine wichtige Rolle im Cafe am Rande der Welt
Die Grüne Meeresschildkröte aus der Erzählung «Das Cafe am Rande der Welt« ist auch ein WER
Das Thema Umsetzung von Erkenntnissen in Aktion ist bei vielen Konzepten für Persönlichkeitsentwicklung ein springender Punkt. Also: was lässt sich anwenden. Klar ist, dass jeder Reisende auf dem Weg zu seinen Big Five for Life zunächst einmal eines sicherstellen muss: Das Konzept verstehen. Was es ist, und was es nicht ist. Das ist nicht schwer, doch manchem fällt es leichter, hierbei Unterstützung in Anspruch zu nehmen. Von Menschen, die sich auskennen: zertifizierte Big Five for Life Coaches. Wenn aber feststeht, was die persönlichen Big Five for Life sind, geht es an die Umsetzung. Und daran, die WSE-Krankheit zu vermeiden. Diese Krankheit droht jedem, der sich aufmacht, persönliches Neuland zu betreten und das Rad zweimal zu erfinden: Wie schaffe ich es? Diese Frage führt nicht selten in die Frustrationsfalle, aus der es oft kein Entrinnen mehr gibt. Entnervte Aufgabe ist dann die Folge. Wie schade! Denn die Lösung könnte ganz nahe liegen. Und in Gestalt einer Person kommen, die sich mit einer sehr klugen Frage finden lässt: Wer? Ganz recht. Nicht die Frage nach dem Wie des Lösungsweges, sondern nach den Know-how-Trägern und -Trägerinnen für die Problemstellung ist die Frage, die zum Ziel führt: Wer hat das, was für mich wirklich zählt, schon einmal getan, gesehen oder erlebt? Fast kein Ziel auf der Welt ist so einzigartig, dass es nicht schon einmal, genau so oder ähnlich, von jemandem erreicht worden wäre. Warum nicht von diesen Erfahrungen lernen? Was nicht bedeutet, dass jede Erfahrung eins-zu-eins übernommen werden muss. Aber daraus lernen, ist erlaubt. Das spart Zeit und Energie, die besser eingesetzt ist für das, was wirklich zählt im Leben. Die Big Five for Life! Weiterlesen „WER hilft gegen die WSE-Krankheit“

Schaden abwenden

Ein wichtiger Teil meiner Arbeit besteht darin, Fragen zu beantworten, die Menschen haben, wenn sie sich erstmals mit dem Big Five for Life Konzept beschäftigen. Eine diese Zuschriften hatte folgenden Wortlaut:

„Ist es vertretbar, wenn das Konzept die Menschen ermuntert, ihre Big Five for Life zu veröffentlichen? Ich bin im Umgang mit meinen Zielen, Gedanken und Gefühlen sehr vorsichtig geworden, weil ich im Laufe der Jahre erfahren musste, dass andere diese Kenntnis gegen mich eingesetzt haben.“

Es ist ein Hinweis, der oft geäusserte Vorbehalte aufgreift. Und der es in sich hat.

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Schritt für Schritt

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Immer wieder erhalte ich Zuschriften von Fotos, die Menschen bei der Erfüllung ihrer Big Five for Life zeigen. Gestern hat mir ein Teilnehmer eines Discovery Seminars ein Foto geschickt, wie er eines seiner Big Five for Life erfüllt: Tauchen im Grünen See. Und er hat hinzugefügt, dass er es jedoch noch nicht von seiner Liste streichen, sondern wiederholen wolle.

Dazu habe ich ihm geantwortet, dass nur er selbst – jeder für sich – ermessen kann, ob und wann es Zeit wird, einen bestimmten Punkt von der Liste zu streichen. Warum soll Tauchen im Grünen See unbedingt ein einmaliges und nicht ein langfristiges Big Five for Life sein?

Die Big Five for Life sind nur eine Metapher für das, was wirklich zählt im Leben. Angelegt an die African Big Five, die zu sehen eine Safari erfolgreich macht.
Man kann jedoch auch ein anderes Bild wählen. Etwa das Bild der großen Ströme der Welt, die unsere Werte symbolisieren. Werte, die uns persönlich wichtig sind wie Vertrauen, Liebe, Integrität oder Sicherheit. Unser Leben spielt sich auf diesem großen Fluss-System ab. Die Big Five for Life stehen in diesem Bild für die Ankerpunkte oder Häfen, die an diesen Flüssen liegen und die wir auf unserer Reise ansteuern. Sei es, um sie einmal zu sehen oder etwas Einmaliges dort abholen, oder auch um immer wieder dorthin zurück zu kehren, weil es für unsere Reise wichtig ist. Und egal, wie unsere Reise auch ablaufen wird: sie beginnt mit einem ersten Schritt.

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