«… und das ist auch gut so!»

Ich bin sicher, als Sie die Überschrift gelesen haben, sahen Sie Klaus Wowereit vor Ihrem geistigen Auge. Seit seinem legendären Outing im Juni 2001 sind die Worte „… und das ist auch gut so“ untrennbar mit ihm verbunden und zu einem Synonym für ein offenes Bekenntnis geworden.
Ähnlich wie Klaus Wowereit damals, als er mit diesem öffentlichen Coming out eine Schmutz-Kampagne im Wahlkampf zum Abgeordnetenhaus ins Leere laufen ließ, bin auch ich im politischen Berlin beruflich aktiv. Zwar nicht als Mandatsträger, wie der heutige Regierende Bürgermeister, aber auch als Berater für strategische und politische Kommunikation ist der Politikbetrieb meine berufliche Existenz. Zumindest derzeit noch…

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28.200 Tage

Mein Freund Dirk Jakob hat mir in seinem Blog 4p2p einen wichtigen Hinweis gegeben. Es ist die Geschichte eines Holzarbeiters, der sich mit einer stumpfen Säge müht, Holz zu machen. Den Rat, die Säge doch besser zu schärfen, beantwortet er mit der Feststellung „dafür habe ich keine Zeit!“. Eine unsinnige Einstellung, was aber nur versteht, wer sein Tun hinterfragt.
Insbesondere vor dem Hintergrund, dass unsere Zeit kostbar ist – im Durchschnitt hat jeder etwa 28.200 Tage zur Verfügung – macht es viel Sinn, die Axt vor dem Baumfällen zu schärfen. Oder sich zu fragen, ob es nicht wichtigere und erfüllendere Tätigkeiten gibt.
Doch auch das fällt manchem schwer. Die Macht der Gewohnheit, oder ein Paradigma, hindert uns oft daran, zu erkennen, dass was wir tun, für uns sinnleer ist. Der Ziegenhirte Epelpo in Safari des Lebens ist so ein Fall. Er zieht mit seiner Herde durch die Gegend. Als ihm Jack und Ma Ma Gombe auf ihrer Reise begegnen, ist er neidisch. Er fühlt sich verpflichtet, die Ziegen zu hüten, obwohl er viel lieber seine Kinder aufwachsen sehen würde. Doch das Offenkundige erkennt er nicht.
Beide Geschichten unterstreichen für mich die Notwendigkeit, bewusst Entscheidungen zu treffen. Es gibt immer Alternativen, die wir oft einfach nur nicht erkennen, weil wir in Aktionismus und falsch verstandenem Pflichtgefühl leben. 28.200 Tage warten darauf, gelebt zu werden!

»Ich würde es wieder tun…«

Wenn Sie diese Zeilen lesen, sind sie mit hoher Wahrscheinlichkeit an Persönlichkeitsentwicklung interessiert. Sofern Sie nicht zufällig auf diese Seite gelangt sind, sogar sehr sicher. Persönlichkeit entwickeln, das eigene Selbst entfalten oder Potentiale, die in uns schlummern, auszuschöpfen, sind Umschreibungen ähnlicher Motivationen.
Die Big Five For Life – Technik von John Strelecky ist ein Weg, diesen Zielen näher zu kommen. Aber bei weitem nicht der einzige. Weiterlesen „»Ich würde es wieder tun…«“