Kraftausdruck in den Pyrenäen

Eines meiner Lieblingsblogs ist 4p2p von meinem Freund Dirk Jakob. Dirk hat sich auf meinen gestrigen Beitrag mit einem Kommentar gemeldet, den ich gerne nochmals auszugsweise zitiere:

“Leiden” ist widerum ein komplett anderes Thema. Leiden hat immer auch etwas mit Widerstand zu tun. Der “Leidende” wehrt sich gegen das zu “Lernende”. Selbstverständlich reden wir hier nicht von körperlichen Schäden, Unfällen oder ähnlichem … .

Aus diesem Grunde steigt das Maß des Leidens mit der Kraft des eingesetzten Widerstands – und ist somit nicht unbedingt notwendig. Wenn ich allerdings am Alten festhalte, dann leide ich, wenn ich mein Parardigma erkenne und feststelle, dass ich etwäs ändern muss. Eine Paradigma an sich ist weder gut noch schlecht – es setzt einfach Grenzen fest; es umschreibt einen Rahmen.

Ich kann verstehen, wie dieser Gedanke entsteht. Und er ist, für sich genommen, ja auch klar. Im Zusammenhang mit den Big 5 glaube ich aber nicht, dass es möglich ist, LEID zu erfahren, wenn man/frau/du/er/sie/es an seinem Big 5 arbeitet. Weiterlesen „Kraftausdruck in den Pyrenäen“

Freud und Leid der Big Five

Persönlichkeitsentwicklung ist ein spannendes Thema. Ich habe schon vor der Bekanntschaft mit den Big Five die Chancen gesucht und gefunden, an mir zu arbeiten und mich mit neuen Techniken, Denkmustern und Ansichten vertraut zu machen. Anders, so sagt es beispielsweise Stephen R. Covey in seinen 7 Wege zur Effektivität, kann man kein Paradigma erkennen, lebt seine bekannte Weltsicht unbewusst weiter und macht keine Fortschritte.

Aktuell diskutiere ich in einer geschlossenen Nutzergruppe auf Facebook, in die ich eingeladen worden bin, über genau dieses Thema. Ausgangspunkt war Boris Grundl, dessen Vortrag „Steh‘ auf und werde der Beste, der du sein kannst!“. Eine Teilnehmerin der Diskussion wies auf die Notwendigkeit hin, dass wer Erfolg will, zu leiden bereit sein müsse. Daraus entspann sich eine intensive Diskussion, die hier kurz widergeben möchte. Weiterlesen „Freud und Leid der Big Five“

Mentoring auf Gegenseitigkeit

In Anlehnung an die Bücher von John P. Strelecky geht es im „My Big Five Blog“ um die Dinge, die wir getan, gesehen oder erlebt haben wollen, um unser Leben als „erfolgreich“ zu verbuchen. Ich möchte mit euch diskutieren und den Austausch pflegen, wie wir unsere – jeweils ganz persönlichen und verschiedenen – Big Five erkennen und schliesslich realisieren können. Dabei wird es stark darauf ankommen, die „Mad How Disease“ zu vermeiden, also die verlockende, aber zu häufig frustrierende Frage nach dem „Wie“ (schaffe ich das) zu vermeiden. Statt dessen wird es darum gehen, die „Wer“ (hat das schon mal gemacht, gesehen oder erlebt)-Personen zu finden. Kurz: Es geht um gegenseitiges Mentoring in den ganz persönlich wichtigsten Fragen der beruflichen und persönlichen Erfolgsrechnung!