28.200 Tage

Mein Freund Dirk Jakob hat mir in seinem Blog 4p2p einen wichtigen Hinweis gegeben. Es ist die Geschichte eines Holzarbeiters, der sich mit einer stumpfen Säge müht, Holz zu machen. Den Rat, die Säge doch besser zu schärfen, beantwortet er mit der Feststellung „dafür habe ich keine Zeit!“. Eine unsinnige Einstellung, was aber nur versteht, wer sein Tun hinterfragt.
Insbesondere vor dem Hintergrund, dass unsere Zeit kostbar ist – im Durchschnitt hat jeder etwa 28.200 Tage zur Verfügung – macht es viel Sinn, die Axt vor dem Baumfällen zu schärfen. Oder sich zu fragen, ob es nicht wichtigere und erfüllendere Tätigkeiten gibt.
Doch auch das fällt manchem schwer. Die Macht der Gewohnheit, oder ein Paradigma, hindert uns oft daran, zu erkennen, dass was wir tun, für uns sinnleer ist. Der Ziegenhirte Epelpo in Safari des Lebens ist so ein Fall. Er zieht mit seiner Herde durch die Gegend. Als ihm Jack und Ma Ma Gombe auf ihrer Reise begegnen, ist er neidisch. Er fühlt sich verpflichtet, die Ziegen zu hüten, obwohl er viel lieber seine Kinder aufwachsen sehen würde. Doch das Offenkundige erkennt er nicht.
Beide Geschichten unterstreichen für mich die Notwendigkeit, bewusst Entscheidungen zu treffen. Es gibt immer Alternativen, die wir oft einfach nur nicht erkennen, weil wir in Aktionismus und falsch verstandenem Pflichtgefühl leben. 28.200 Tage warten darauf, gelebt zu werden!

»Ich würde es wieder tun…«

Wenn Sie diese Zeilen lesen, sind sie mit hoher Wahrscheinlichkeit an Persönlichkeitsentwicklung interessiert. Sofern Sie nicht zufällig auf diese Seite gelangt sind, sogar sehr sicher. Persönlichkeit entwickeln, das eigene Selbst entfalten oder Potentiale, die in uns schlummern, auszuschöpfen, sind Umschreibungen ähnlicher Motivationen.
Die Big Five For Life – Technik von John Strelecky ist ein Weg, diesen Zielen näher zu kommen. Aber bei weitem nicht der einzige. Weiterlesen „»Ich würde es wieder tun…«“

Gute Führung = Erfolg

Eine Frage, die ich häufig gestellt bekomme:

Wie kann mir das Konzept der Big Five helfen, ein erfolgreiches Unternehmen oder ein erfolgreiches Team zu führen?

Meine Antwort besteht zunächst einmal darin, dem Fragesteller zu zeigen, dass er ein Opfer der Mad-How-Disease zu werden droht. Es kann frustrierend sein, sich die Frage nach dem Wie zu stellen. Hier ist, was John Strelecky dazu sagt: Such dir einen WER, der diese Frage beabzwortet, dieses Problem schon einmal gelöst hat.
Und davon gibt es zahlreiche.
Ihnen ist gemeinsam die Erkenntnis, dass Führung dreierlei erfordert:

Erstens die Fähigkeit, Mitarbeitern oder Teammitgliedern ihren eigenen Stil bei der Lösung von Aufgaben in einem klar erkennbaren und weit gesteckten Rahmen zu ermöglichen, anstatt sie in jedem Detail zu bevormunden. Macro-Management statt Micro-Management. Oder: Ein guter Schäfer lässt seine Herde laufen und folgt mit wachem Blick. Er lässt die Hunde zwicken, wenn der Weg verlassen wird, finden sollen ihn die Lämmer grundsätzlich jedoch allein.

Zweitens wählen sie ihre Mitarbeiter oder Teampartner intuitiv aus. Entscheidend ist nicht die Papierform, sondern ob sie zur Firmenkultur bzw. ins Team passen.

Drittens haben erfolgreiche Führungskräfte und Unternehmer ein Gefühl für die angemessene Ent- und Belohnung. Sie kennen das Wertesystem ihres Teams (denn es muss zu dem des Unternehmens passen) und wissen daher, dass beispielsweise Anerkennung oder Freiraum, etwa für familiäre Besonderheiten, oft sogar noch wichtiger sind als finanzieller Anreiz. Geld kann schlechte Behandlung oder Geringschätzung für immaterielle Werte nicht, erst recht nicht dauerhaft kompensieren!