Erfolg ist … ohfamoos!

Vor wenigen Tagen hat mich eine sehr gute Freundin und Kollegin zu einem Gastbeitrag in ihrem Blog ohfamoos eingeladen. Ich bin dieser Einladung mit Freude gefolgt, weil es um das Thema Was ist Erfolg ging. Als Leser meines Blogs wisst ihr, dass mich die Beschäftigung mit dem, was wirklich zählt, fasziniert. Man kann es Big Five for Life Konzept nennen, oder Start with Why, wie Simon Sinek. Manchmal sind es fünf Dinge, die Sterbende am meisten bereuen (Bronnie Ware), oder es ist die Frage, wie du dein Leben bewertest (Clayton Christensen). Im Kern geht es immer um die Frage: was ist Erfolg?

Bereits die Frage lädt ein zu Diskussionen, denn – klar – jeder Mensch hat eigene Vorstellungen davon, was Erfolg ist. Mein ohfamoos-Beitrag hatte darüber hinaus einen besonders provokanten Titel erhalten: ich gönne Trump seinen Erfolg! Elke hatte meinen Text erhalten und für die Publikation vorbereitet. Dabei hat sie mir drei Varianten für einen Titel vorgeschlagen, darunter diesen mit dem Bezug auf Donald Trump. Weiterlesen „Erfolg ist … ohfamoos!“

Eigenverantwortung

Definitv Cool Sh*t: mit der Benefiz-Veranstaltung »Eine Chance für Tim« haben Uta West und Mirjam Deist ein Beispiel par excellence geliefert, wie sich etwas Großes auf die Beine stellen lässt. Mehr Info: klick auf dieses Bild!
Definitv Cool Sh*t: mit der Benefiz-Veranstaltung »Eine Chance für Tim« haben Uta West und Mirjam Deist ein Beispiel par excellence geliefert, wie sich etwas Großes auf die Beine stellen lässt. Mehr Info: klick auf dieses Bild!
»Warum willst du erfolgreich sein?« Diese Frage steht am Anfang eines Buches, das ich heute geschenkt bekommen habe. Es ist ein spannendes Buch, mit einem provozierenden Titel: Do Cool Sh*t. Das Buch ist von Miki Agrawal, einer amerikanischen Ex-Investmentbankerin mit japanisch-indischen Wurzeln („Ich bin halb Sushi, halb Curry“). Miki hat sich mit 26 Jahren mit einer Bio-Pizzeria in New York selbständig gemacht und nach drei weiteren erfolgreichen Start-Ups einen Ratgeber geschrieben zur Verwirklichung eigener, angefahrener Geschäftsideen (Mach‘ coolen Sch**ß). Im Kern geht es für Miki darum, ihr volles Potenzial zu entfalten. Klingt gut, aber wie kann ich mein Potenzial entfalten? Weiterlesen „Eigenverantwortung“

Wir sind Netzwerker

»Wenn du schnell reisen willst, gehe alleine. Wenn du weit kommen willst, gehe in Begleitung!« - Aus Afrika
Erfolgreiche Menschen sind Teamplayer. Und Netzwerker.
»Wenn du schnell reisen willst, gehe alleine. Wenn du weit kommen willst, gehe in Begleitung!«

Dieses Afrikanische Sprichwort ist ein Plädoyer für Teamwork. Erfolgreiche Menschen sind Teamplayer. Teamplayer sind Netzwerker. Zumindest dann, wenn sie ihr Potential voll entfalten wollen. Und nur dann kann man wirklich von Erfolg sprechen. Oder?

Wer sein Potenzial nicht voll entfaltet, kann vielleicht gewinnen gegen andere. Aber was zählt das?

Erst die Vernetzung mit anderen bietet die Grundlage für das Vordringen in Bereiche, die auf sich allein gestellt unerreichbar bleiben. Lionel Messi, der x-fache Weltfussballer und „Wertvollste Spieler“ des WM-Finales von Rio musste das erleben. Die „Copa“ gewann die deutsche Mannschaft. Sie hatte es geschafft, die individuell vielleicht (vielleicht!) nicht ganz an Messi heranreichende Klasse jedes einzelnen Spielers mit einer teamorientierten, umsichtigen und sich ergänzenden Mannschaftsleistung zu kombinieren.

Phillip Lahm, Bastian Schweinsteiger, Mario Götze und Co. waren einander Begleiter. Und sie sind deswegen auf ihrer Reise nach Rio so weit gelangt. Zum Titel des Weltmeisters. Weiter kann kein Fußballer kommen. Ich bin kein Fußballer, und habe doch ein grosses Ziel: die Erfüllung meiner Big Five for Life. Das, was wirklich zählt im Leben, tun, sehen oder erleben.

Dabei geht es nicht um ein Höher! Schneller! Weiter!Weltmeister“ ist ein relativer Begriff. Es ist mein Leben, meine Welt. Niemand kann mich vom Gewinn meiner „Weltmeisterschaft“ abhalten. Nur ich selbst könnte das. Nämlich dann, wenn ich nicht bereit wäre, von den Erfahrungen anderer zu lernen oder meine Erfahrungen zu teilen. Wenn ich „schnell“ sein wollte. Wenn ich alleine gehe.

Schnelligkeit ist für sich genommen ohne Wert. Es kommt darauf an, wie weit ich kommen will. Erst die Dimension der Entfernung gibt der Geschwindigkeit einen Sinn. 100 Meter? Ein Marathon?

In der Geschichte des Phileas Fogg hat Jules Verne beschrieben, wie wichtig Begleitung und Teamarbeit ist, wenn man „In 80 Tagen Um die Welt“ reisen will. Selbst Rennen über kürzere Strecken gewinnt man nicht alleine, selbst wenn die Beine schneller laufen. Der Hase hat sich auf seine Schnelligkeit etwas eingebildet. Im Team haben Herr und Frau Igel das bessere Ende für sich behalten.

Netzwerke gleichen punktuelle Schwächen nicht nur aus. Sie potenzieren Stärken durch gemeinsame Ausrichtung und Schaffung eines Kompetenzenpools, in dem individuelle Erfahrungen kollektiv nutzbar gemacht werden.

Entscheidend für den Erfolg – jeden Erfolg im Leben – sind drei Dinge: Ich muss wissen, wohin ich gelangen will. Nur mit einem klaren Ziel kann ich (so) weit kommen. Und ich brauche die Fähigkeit, von den Erfahrungen anderer zu lernen, ebenso wie die Bereitschaft, meine Erfahrungen mit jenen zu teilen, die mich auf meiner Reise begleiten. Dann werde ich weit kommen.

Ich schreibe diese Zeilen auf dem Weg nach Mainz. Dort treffe ich mich mit vielen Freunden. Wir sind Netzwerker. Jeder von uns hat eigene Big Five for Life. Kaum jemand nennt sie so. Für viele ist es einfach „das Warum„. Aber jeder hat gelernt, dass ein Netzwerk Stärke gibt, wenn alle beitragen. Mein Beitrag besteht darin, die Erfahrungen meines Weges zu Nachhaltigkeit, Gesundheit und Lebensqualität zu teilen. Es sind Erfahrungen, die ich von Mensch zu Mensch weitergebe. Ich empfehle. Es ist ein Konzept, eine Art das Leben zu nehmen, wie es kommt. Es ist ein Weg, auf dem ich weit gekommen bin. Heute bis Mainz. Und es geht weiter!