Sei achtsam!

In regelmässigen Abständen lese ich nach, was ich mir notiert habe. So habe ich gestern die Tage eines Seminars am Wörthersee aus meinen Notizen rekonstruiert. Es ist erstaunlich, wie schnell aus Linien auf dem Papier wieder konkrete Situationen, Bilder im Kopf, beinahe in Fleisch und Blut wiedererstehen. Habt ihr das bereits eimal probiert? Ich stand wieder auf der Terrasse am Hotel, es duftete Kaffee in knallig roten Meinl-Tassen und selbst die angeregten Gespräche klangen in meinem Ohr. Ich weilte gestern – und auch jetzt wieder – an Ort und Stelle! Herrlich!

Wie ergeht es euch auf eurer Safari des Lebens? Was macht eure Reise?

Darf ich vermuten, dass es Ups and Downs gegeben hat, immer noch gibt. Mal geht es weiter, mal nicht so sehr. Ist es so? So ist das Leben! Weiterlesen „Sei achtsam!“

30 Gründe

Ein erfülltes Wochenende liegt hinter mir, als ich diese Zeilen schreibe. In Kärnten haben sich einige Reisende auf den Weg zur Entdeckung ihrer Big Five for Life gemacht und sich gewünscht, von mir auf dieser Reise begleitet zu werden. Immer wieder erreichen mich – auch auf dem Weg über dieses Blog – Anfragen für entsprechende Begleitung als Coach. Und immer wieder verfahre ich nach dem selben Prinzip: wir unterhalten uns vorab über die Hintergründe der Anfrage, über die Erwartung und über den zeitlichen Horizont. Wenn alles passt, nehme ich gerne die Einladung an und schlüpfe in die Rolle des Reisebegleiters. So auch heuer in Kärnten. Für mich ist das Konzept nach wie vor ein sehr starkes Instrument für eine erfolgreiche Suche nach dem, was wirklich zählt im Leben. Und es gehört zu meinen persönlichen Big Five, Erfahrungen als Mentor, Coach oder Autor weiterzugeben.

Die Energie, das Klima im Seminar ist dabei stets der größte Lohn: getragen von einem großen Vertrauen lassen sich die Teilnehmer in der Regel schon nach kurzer Zeit voll auf den Prozess ein. Es ist ein Prozess, der sie in einer Mischung aus Intuition und bewusster Reflexion mehr und mehr in Verbindung bringt mit dem was manche ihren Lebenstraum nennen, oder andere „das, was wirklich zählt“.

Neben vielen Übungen, die sich den Teilnehmern stellen, bietet das Seminar stets auch ausreichend Raum für Gespräche und Erfahrungsaustausch. Vieles dreht sich um mögliche Zweifel, ob es tatsächlich möglich ist, eine Leben zu leben, in dem die Big Five nicht nur im Fokus stehen, sondern auch in die Umsetzung gelangen. „Kann das sein?“, lautet eine häufige Frage in solchen Gesprächen. Es kann!

„Träume sind nichts als reale Möglichkeiten, die nur darauf warten, Wirklichkeit zu werden,“ sagt dazu die weise MaMa Gombe in der Safari des Lebens. Und das ist genau der Punkt, auch wenn es sich bei der Safari um ein fiktives, bzw.teilweise fiktives Werk handelt. Der Unterschied liegt in der Beharrlichkeit. Es kommt darauf an, den „Traum“ oder den Glauben an die Erfüllung zu bewahren und die sich passenden Gelegenheiten zu erkennen und zu nutzen. Dann ist alles möglich. Und damit ist gemeint, dass gelingen kann, was außer dir selbst kaum jemand für möglich hält, wenn du es für möglich hälst und deinen Teil beisteuerst.

Gerne zeige ich den Teilnehmern meiner Seminare hierzu Beispiele von Menschen, die ihren Traum leben. Einer dieser Menschen ist Martin Clemm. Ich habe Martin über gemeinsame Freunde 2007 in Berlin kennen gelernt. Seit seinem dreißigsten Geburtstag ist Martin von der Brust abwärts querschnittsgelähmt. Vor seinem Unfall ist Martin unter anderem ein begeisterter Fliegenfischer gewesen. Dieser Traum geriet danach in weite Ferne, schien passé. Doch Martin hat ihn nie aufgegeben. In einem bewegenden Video hat Martin nun gemeinsam mit dem Filmemacher Berthold Baule das Projekt 30 Gründe gestartet, auf das ich an dieser Stelle gerne hinweise. Es gibt 30 und mehr Gründe, euren Traum auch gegen Widerstände zu verfolgen!

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Warum bist du hier?

Welches waren deine glücklichsten Augenblicke im Jahr 2013 - Foto: Friederike Seiffert
Welches waren deine glücklichsten Augenblicke im Jahr 2013 – Foto: Friederike Seiffert
Mit diesem stimmungsvollen Bild meiner Kollegin Friederike Seiffert verabschiede ich mich dankbar für das Jahr 2013 bei allen Freunden der Big Five for Life und den Fans dieses Blogs.
Das Jahresende ist ein passender Anlass, um Rückschau zu halten, auf das, was war. Selbst, wenn nicht alles nur angenehm gewesen ist, hat doch jeder Moment immer auch ein positives Element als Erinnerung des Universums an unsere Big Five for Life, an das, was wirklich zählt.
Und was wirklich zählt, sind die Momente, in denen wir unseren Zweck der Existenz erfüllen. In denen wir die Antwort auf eine jener Fragen spüren oder selbst geben, um die es in der Geschichte vom Café am Rande der Welt geht: Warum bist du hier?
Nur du selbst kannst diese Antwort geben. Nur du weisst, warum du hier bist. Niemand sonst ist in der Lage, dir vorzuschreiben, was deine Aufgabe ist. Du alleine spürst es. Vielleicht fällt es anfangs etwas schwer, diese Antwort aus deiner inneren Stimme unter all‘ dem Lärm des Alltags und der Konventionen herauszuhören. Doch die Stimme ist da! Jeder Mensch hat einen Zweck der Existenz und ist aufgerufen, diesen zu erfüllen. Die Erinnerung an Momente der Erfüllung und des Glücks, die du im vergangenen Jahr erlebt hast, können dabei helfen, deinen Zweck der Existenz zu erkennen.
Ich wünsche dir viel Freude und gute Begleiter auf deiner Safari des Lebens. Auch im neuen Jahr 2014!
Dein Uwe Alschner