Unverwundbarkeit ist keine Zier

Siegfried trinkt das Drachenblut, Arthur Rackham, 1911Die Wirtschaft steht – wie auch die Politik – vor großen Herausforderungen. „Weiter so“ ist keine Lösung. Schon allein der globale Wettbewerb zwingt zu der Erkenntnis, dass die Rezepte der Vergangenheit für morgen nicht mehr taugen. Sowohl mikro- als auch makroökonomisch ist eine Grenze erreicht, die nahelegt, dass ein „Höher, Schneller, Weiter“ wenn schon nicht ersetzt, so doch zumindest neu definiert gehört. Was ist der Erfolg, den sich Unternehmen und Volkswirtschaften wünschen angesichts von Herausforderungen wie Demografischer Wandel, Klimaveränderung oder Währungs- und Finanzkrise? Und wie müssen Führungspersönlichkeiten ausgestattet sein, die die Menschen in ihrem Verantwortungsbereich glaubwürdig und erfolgreich an den Herausforderungen vorbei und durch die Krisen hindurch führen? Bisheriges Credo: sie müssen nicht nur gut ausgebildet, sondern auch stark sein. Mehr und mehr setzt sich jedoch die Erkenntnis durch, dass diese Stärke nicht aus Unverwundbarkeit besteht, sondern aus dem genauen Gegenteil: starke Führungspersönlichkeiten sind verwundbar und haben kein Problem damit, das zu zeigen.

Weiterlesen „Unverwundbarkeit ist keine Zier“

Hamburger Allerlei? Genau hinsehen!

20121027-003330.jpg

Die aktuelle Ausgabe (44/2012) der Wochenzeitung DIE ZEIT wirft die Frage auf, ob es gut ist, sich auch in der Arbeit verwirklichen zu wollen. Riecht nach „Hamburger Allerlei“ wo vieles in einen Topf geworfen wird. Nicht jeder Chef meint es ernst mit Angeboten an die Mitarbeiter. Deswegen ist es wichtig, genau hinzusehen. Big Five for Life bedeutet: Beide Seiten verstehen, was für sich, den anderen und das Unternehmen wirklich zählt. Dann kommt keiner zu kurz, sondern alle gewinnen!

Fellow Traveler

Indianische Weisheit
»Geh nicht hinter mir, vielleicht führe ich nicht. Geh nicht vor mir, denn ich könnte nicht folgen. Geh neben mir, damit wir eins sind.« Indianische Weisheit
Alles hängt mit allem zusammen. Niemand ist immer in Führung, und niemand wird stets geführt. Jeder Mensch hat eigene Stärken und Schwächen. In Verbindung mit anderen verstärken wir unsere Kräfte und kompensieren unsere Defizite. Eine uralte Weisheit, ausgedrückt in diesem Sprichwort der Ute-Indianer aus Nordamerika, die dem US-Bundesstaat Utah seinen Namen gaben. Auch sie betrachteten sich als Fellow Traveler, als „Mitreisende“ auf der Safari des Lebens.