One Life at a time!

Zu meinen Big Five for Life gehört es, meinen Kindern zu helfen, ihren Weg zu gehen. So wie sie ihn gehen wollen, so wie es in ihnen angelegt ist. Nicht so wie ich es mir vorstelle. Denn meine beste Vorstellungskraft wäre nicht genug, um das zu schaffen. So groß ist die Welt der Möglichkeiten, dass ich es unmöglich leisten könnte, die Dinge zu finden, die meine Kinder – jedes für sich – tun, sehen oder erleben sollen. Schon gar nicht müssen. Deswegen habe ich mich auf’s Wörtchen können fokussiert. Ich möchte helfen, dass sie die Dinge tun sehen oder erleben können, die sie selbst wollen!
Diese Erkenntnis hat sich mir im Rahmen des Fulfillment Seminars mit John Strelecky nochmals bekräftigt. Meine Stärke ist es, Menschen dabei zu helfen, Ihren Weg zu gehen. Und das tue ich – gerade für meine Kinder – indem ich mit entsprechendem Beispiel vorangehe. Es ist wenig glaubwürdig, die Menschen, die uns wichtig sind, dazu zu ermuntern, dass Sie „ihren Weg gehen“, wenn wir das nicht selbst tun. Neben Glaubwürdigkeit und Authenzität ist aber auch Verantwortung und Verantwortungsbewusstsein berührt. Die Bereitschaft und Fähigkeit, Verantwortung zu übernehmen für das eigene Leben, ist elementar für alle, die selbstbestimmt leben wollen.

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Museumstag für Max

Das Konzept der Big Five for Life besitzt einen großen Reiz, weil es sehr einfach ist. Und dennoch ist es zuweilen schwer, die eigenen Big Five for Life zu definieren. Für Erwachsene. Kinder tun sich leichter damit. Denn sie sind sich ihrer Träume (noch) bewusst. Sie haben es daher einfacher, weil sie ihre Lebensziele nur noch konsequent verfolgen müssen. Nur noch?! Vielleicht haben sie es daher sogar schwerer. Müssen sie sich doch in einem
System bewegen, dass darauf ausgelegt ist, sie in ein Schema zu pressen. Sie auf „anständige“ Berufe vorzubereiten. Durch „gute Zeugnisse“. Oft gehen dabei jedoch die Ziele verloren.
Ein Weg, sich diese Ziele und die Motivation zur Zielerreichung zu erhalten, liegt darin, sich das Bewusstsein für Positives im eigenen Leben zu bewahren. Für die eigenen Erfolge. Für besondere Momente, die wir schon erreicht haben. Museumstage. Also Tage, Momente, die so erinnerungswürdig sind, dass wir sie mit Stolz und Freude in unserem persönlichen Museum zeigen, wenn es für uns errichtet würde.
Und was könnte besser sein, als schon im Kindesalter damit zu beginnen, Museumstage zu sammeln. Max hat genau das heute getan!

Max hat am Rande des ersten Deutschland-Auftritts von Nick Vujicic in Erfurt die Gelegenheit genutzt, Nick auf das Thema Selbstvertrauen und Mobbing unter Kindern anzusprechen. „Wie hast du reagiert, als du von anderen Kindern gehänselt und gemobbt wurdest? Was gibt dir Kraft und macht dich glücklich?“ Diese Fragen hat Max Nick gestellt. Und nicht nur das. Max hat dies vor laufender Kamera des ZDF gemacht, was seinen Museumstag noch um eine ganz andere Dimension erweitert hat. Es war eine Freude, Max dabei zuzusehen, wie er sich auf den Termin vorbereitet hat und wie er sich freute, als er Nick anschliessend mit seiner Mutter ein Trikot der deutschen Fussball Nationalmannschaft schenkte. Nick ist Fussballfan und hofft auf ein Treffen mit seinem deutschen Lieblingsspieler <a Thomas Müller bei der WM 2014. Das wäre dann ein Museumstag für Nick!

»Da wird Großes passieren!«

Das Konzept der Big Five for Life von John Strelecky findet bei immer mehr Menschen Anklang. In der Regel sind es Erwachsene, die nach der Lektüre eines oder mehrerer Bücher des Autors erkennen, wie wichtig es ist, sich von externen Erfolgskategorien zu lösen und sich den Dingen zuzuwenden, die jeweils ganz persönlich wichtig sind. Nur wir selbst können entscheiden, was Erfüllung für uns bedeutet. Ein Leben zu führen, was sich nach den Erfolgsmaßstäben anderer richtet, macht keinen Sinn.

Warum es dazu kommt, dass wir uns überhaupt fremden Erfolgsmaßstäben öffnen, hat viele Ursachen. Diese sind in unserer Umwelt, Schullaufbahn oder in gesellschaftlichen Konventionen angelegt. Kinder sind zunächst völlig klar in ihrem Drang, persönliche Bedürfnisse und Interessen zu befriedigen und ihren ganz eigenen Talenten nachzugehen. Im Laufe der Zeit „lernen“ sie jedoch, sich an die Gesellschaft anzupassen – und ihre eigenen Träume mehr und mehr zurück zu stellen. Wie schade!

Im Gespräch mit Petra Tubach, die sich als Lern- und Motivationstrainerin seit Jahren u.a. intensiv mit den Themen Erziehung und Schule beschäftigt, möchte ich heute ein spannendes Projekt vorstellen, bei dem es darum geht, Kindern im Alter zwischen 10 und 14 Jahren das Konzept der Big Five for Life vorzustellen und sie damit zu ermutigen, ihre eigenen Lebens-Ziele zu erkennen und daran festzuhalten.

[podcast]http://mybig5.de/podcast/summercamp2.mp3[/podcast]

MyBigFive Podcast 001

(Direkt zum MyBigFive Podcast 001 Download)

Nachtrag: Für mehr Informationen über das Big Five for Life Sommercamp für Kids vom 3. bis 5. September in Montabaur senden Sie eine email an Big Five for Life International.