Fünf Dimensionen der Big Five for Life

»Entwürdigt ein Ansatz, zu tun, was man liebt, die Arbeit anderer Menschen,« fragt dieser Artikel aus dem amerikanischen Magazin JACOBIN
»Entwürdigt ein Ansatz, zu tun, was man liebt, die Arbeit anderer Menschen,« fragt dieser Artikel aus dem amerikanischen Magazin JACOBIN

Ist es verwerflich, den Fokus darauf zu richten, Dinge zu tun, die man liebt? Wird „die Arbeit“ dadurch entwürdigt? Diese Haltung vertritt die Autorin des polemischen Beitrags »In the Name of Love« im Online-Magazin Jacobin, Miya Tokumitsu. Sie wendet sich gegen „Do-what-you-love-Eliten“, zu denen sie Mark Zuckerberg oder den verstorbenen Apple-Chef Steve Jobs zählt. Deren „Legende“, jeder könne und solle tun, was er liebt, führe zu weiterer Diskriminierung jener, die ein schweres Schicksal haben und unangenehme Jobs verrichten müssen.
Aufmerksam gemacht hat mich auf den Aufsatz der Autor und Journalist Andreas Kluth, dessen Buch »Hannibal and Me« bereits in diesem Blog besprochen wurde. Andreas war Teilnehmer eines HuffPostLive-Talks mit weiteren Gästen, darunter Ökonomen, eine Unternehmerin und eine Berufsberaterin.
Ich habe mich einmal tiefer mit dem Gedanken von Miya befasst. Weiterlesen „Fünf Dimensionen der Big Five for Life“

Die Regie bestimmt

Wer an sich denkt, gilt vielen als rücksichtslos und egoistisch. Zu recht?
Vor einigen Monaten habe ich hier schon einmal ausführlich über Egoismus nachgedacht. Heute habe ich mir diesen Beitrag noch einmal genauer angesehen, denn ich bin mit einer besonderen Form des damaligen Anlasses konfrontiert worden: Eine junge Frau hat sich entschlossen, ihre unerfüllte Partnerschaft zu verlassen. Ihr Umfeld versucht, sie moralisch unter Druck zu setzen. Rücksichtslosigkeit und Egoismus lauten die Vorwürfe an ihre Adresse. Und der Fall ist keine Ausnahme: Den eigenen Traum zu leben, gilt vielen als egoistisch und rücksichtslos.
Aber so einfach ist es nicht!

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Löwenzahn

Der Löwenzahn schmückt das Cover der Originalausgabe von Bronnie Wares Buch. Es ist ein Buch, was dazu ermuntert, die Prioritäten auf die Erfüllung der großen Lebensziele zu richten.

Welche Assoziation ruft Löwenzahn hervor? Für mich bedeutet die gelbe Blüte auf ihrem langen hohlen Stil vor allem eines: Neugier. Wissensdurst und Lebenskraft sind weitere Eigenschaften, die ich mit dem Löwenzahn verbinde. Das liegt wohl an Peter Lustig und seiner Kindersendung gleichen Namens, die seit Kindertagen (und erst recht seit der Elternzeit) die Sonntag-Vormittage verkürzen. Um so mehr war meine Neugier geweckt, als ich das Cover eines Buches von Bronnie Ware entdeckte. Und der Titel versprach nicht minder Spannung: The Top Five Regrets of the Dying, zu deutsch „die fünf Dinge, die Sterbende am meisten bedauern.“ Wie sich herausstellen sollte, handelt es sich um ein aussergewöhnlich bewegendes und anregendes Buch, das hoffentlich bald auch in deutscher Sprache verfügbar sein wird.

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