WER hilft gegen die WSE-Krankheit

Die Grüne Meeresschildkröte spielt eine wichtige Rolle im Cafe am Rande der Welt
Die Grüne Meeresschildkröte aus der Erzählung «Das Cafe am Rande der Welt« ist auch ein WER
Das Thema Umsetzung von Erkenntnissen in Aktion ist bei vielen Konzepten für Persönlichkeitsentwicklung ein springender Punkt. Also: was lässt sich anwenden. Klar ist, dass jeder Reisende auf dem Weg zu seinen Big Five for Life zunächst einmal eines sicherstellen muss: Das Konzept verstehen. Was es ist, und was es nicht ist. Das ist nicht schwer, doch manchem fällt es leichter, hierbei Unterstützung in Anspruch zu nehmen. Von Menschen, die sich auskennen: zertifizierte Big Five for Life Coaches. Wenn aber feststeht, was die persönlichen Big Five for Life sind, geht es an die Umsetzung. Und daran, die WSE-Krankheit zu vermeiden. Diese Krankheit droht jedem, der sich aufmacht, persönliches Neuland zu betreten und das Rad zweimal zu erfinden: Wie schaffe ich es? Diese Frage führt nicht selten in die Frustrationsfalle, aus der es oft kein Entrinnen mehr gibt. Entnervte Aufgabe ist dann die Folge. Wie schade! Denn die Lösung könnte ganz nahe liegen. Und in Gestalt einer Person kommen, die sich mit einer sehr klugen Frage finden lässt: Wer? Ganz recht. Nicht die Frage nach dem Wie des Lösungsweges, sondern nach den Know-how-Trägern und -Trägerinnen für die Problemstellung ist die Frage, die zum Ziel führt: Wer hat das, was für mich wirklich zählt, schon einmal getan, gesehen oder erlebt? Fast kein Ziel auf der Welt ist so einzigartig, dass es nicht schon einmal, genau so oder ähnlich, von jemandem erreicht worden wäre. Warum nicht von diesen Erfahrungen lernen? Was nicht bedeutet, dass jede Erfahrung eins-zu-eins übernommen werden muss. Aber daraus lernen, ist erlaubt. Das spart Zeit und Energie, die besser eingesetzt ist für das, was wirklich zählt im Leben. Die Big Five for Life! Weiterlesen „WER hilft gegen die WSE-Krankheit“

Ein Kalender voller MuSAMStage

»Wenn die Kinder rausgehen und glücklich sind, hat man das Beste getan.« Paul Maar
»Wenn die Kinder rausgehen und glücklich sind, hat man das Beste getan.« Paul Maar
„Wer, wie, was? Wieso, weshalb, warum? Wer nicht fragt bleibt … “ Wer kennt ihn nicht, den Refrain der deutschen Fassung des Lieds von der Sesamstrasse. Wie viele Lieder ist auch dieses auf Rhythmus und Reim ausgelegt. Daher lautet die fehlende Vokabel im Text hier leider nicht so, wie sie besser lauten sollte. Denn, wer nicht fragt, bleibt vor allem eines: ängstlich und unsicher.
Kinder stellen Fragen. Aus den Fragen eines Kindes kann man erkennen, wie es die Welt sieht. Und es lässt sich erahnen, wohin sich das Kind entwickeln will. Es ist wichtig, dass Kinder viele Fragen stellen. Also artikulieren. Denn nichts ist dramatischer, als Fragen eines Kindes, die es sich nicht zu äussern wagt.

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Die Weisheit Albert Schweitzers

Enthusiasmus bewahren
»Jahre runzeln die Haut, aber den Enthusiasmus aufzugeben, runzelt die Seele« Albert Schweitzer
Albert Schweitzer war ein großer Mann mit einem großen Herz für Afrika. Sein Einsatz für eine bessere Welt und mehr Menschlichkeit spricht auch aus diesem Zitat. Was durch das unterlegte Bild leicht humorig wirkt (ich finde, es passt doppelt: wegen der runzligen Haut und wegen des Schweitzer-Bartes), ist dennoch ernst gemeint: Lasst euch nicht euren Enthusiasmus nehmen! Etwa indem ihr zur Erfüllung eurer Big Five for Life das Rad immer wieder neu erfindet. Davon bekommt man leicht WSE, die „Wie-Schaffe-ich-Es-Krankheit“, weil sich unbekannte Probleme zeigen, deren Lösung Kraft kostet.
Oft bleibt dabei auch Enthusiasmus auf der Strecke und wird von Frustration verdrängt. Frage daher nicht „WIE schaffe ich es?“ sondern „WER hat damit schon gute Erfahrungen gemacht und kann mich lehren?“ Das schont Kraft und die Seele!