Fünf Dimensionen der Big Five for Life

»Entwürdigt ein Ansatz, zu tun, was man liebt, die Arbeit anderer Menschen,« fragt dieser Artikel aus dem amerikanischen Magazin JACOBIN
»Entwürdigt ein Ansatz, zu tun, was man liebt, die Arbeit anderer Menschen,« fragt dieser Artikel aus dem amerikanischen Magazin JACOBIN

Ist es verwerflich, den Fokus darauf zu richten, Dinge zu tun, die man liebt? Wird „die Arbeit“ dadurch entwürdigt? Diese Haltung vertritt die Autorin des polemischen Beitrags »In the Name of Love« im Online-Magazin Jacobin, Miya Tokumitsu. Sie wendet sich gegen „Do-what-you-love-Eliten“, zu denen sie Mark Zuckerberg oder den verstorbenen Apple-Chef Steve Jobs zählt. Deren „Legende“, jeder könne und solle tun, was er liebt, führe zu weiterer Diskriminierung jener, die ein schweres Schicksal haben und unangenehme Jobs verrichten müssen.
Aufmerksam gemacht hat mich auf den Aufsatz der Autor und Journalist Andreas Kluth, dessen Buch »Hannibal and Me« bereits in diesem Blog besprochen wurde. Andreas war Teilnehmer eines HuffPostLive-Talks mit weiteren Gästen, darunter Ökonomen, eine Unternehmerin und eine Berufsberaterin.
Ich habe mich einmal tiefer mit dem Gedanken von Miya befasst. Weiterlesen „Fünf Dimensionen der Big Five for Life“

If it is to be, it is up to me

A
»Some say love, it is a river
That drowns the tender reed
Some say love, it is a razor
That leaves your soul to bleed
Some say love, it is a hunger
An endless aching need
I say love, it is a flower
And you, its only seed«
Bette Midler, The Rose

Schreiben ist eine meiner Leidenschaften. Schon als Schüler habe ich Texte verfasst und mit Sprache experimentiert. Wozu Sprache in der Lage ist, hat mir drastisch das Wort eines ehemaligen Lehrers vor Augen geführt, der stets zu sagen Pflegte „Worte sind geladene Pistolen.“
Ein Satz der auf mich seit je her abschreckend wirkt. Den ich auch hier nur verwende, um die Dimension dessen zu beschreiben, wozu Sprache fähig ist. Es stimmt Sprache kann Gewalt transportieren. Gewalt, die in der Welt existiert. Aber macht es deswegen Sinn, sich auf die Gewalt zu fixieren? Auf das Böse und Schlechte? Wird die Welt besser, wenn wir das Negative beim Namen nennen? Nicht wirklich.
Weiterlesen „If it is to be, it is up to me“