Der gelbe Ferrari auf Amazon

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Bei aller Faszination, die das Big Five for Life Konzept auf viele Menschen ausstrahlt, werden immer wieder auch kritische Fragen geäussert, die sich auf die Qualität und Seriosität beziehen. Ich verstehe das sehr gut. Gerade dann, wenn sich Menschen nach intensiver Beschäftigung mit der Idee und eigenen positiven Erfahrungen darüber mit Freunden und Bekannten unterhalten. Gestern Abend hatte ich erneut Gelegenheit, solche Fragen zu beantworten. Ist es seriös, Menschen zu versprechen, dass sie erfolgreich werden ? Ist es erstrebenswert, Ziele zu verfolgen, die maximalistischer oder materialistischer Natur sind? Höher, schneller, weiter?
Ohne Anspruch auf die absolute Wahrheit zu erheben: ich bin sicher, dass die Antworten auf diese Fragen „nein“ lauten. Ganz sicher ist es jedenfalls nicht der Kern des Big Five for Life Konzeptes.

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Minderheit im eigenen Land

Professionelle Musikvideos machen die aussterbende Gaelische Sprache in Irland bei jungen Menschen populär.
Professionelle Musikvideos machen die aussterbende Gaelische Sprache in Irland bei jungen Menschen populär.
Sprache ist mir wichtig. Ich mag es, mich in gesprochenem und geschriebenem Wort auszudrücken und habe auch ein Faible für die kulturelle Funktion von Sprache. Sitten und Gebräuche werden ganz unmittelbar durch Sprache weitergegeben. Doch Sprache als Kulturwerkzeug muss sich auch gegen Einflüsse von aussen behaupten. Im Laufe des vergangenen Jahres habe ich von Angehörigen der slowenischen Minderheit in Österreich erfahren, wie herausfordernd dies sein kann. Während die Elterngeneration noch sehr stark in ihrer Kultur wurzelt, ist das Erlernen der slowenischen Sprache für viele Kinder nicht mehr die Regel. Institutionen wie Gesangsvereine und Chöre müssen sich um den Nachwuchs sorgen. Vielleicht können Sie von den Erfahrungen aus Irland lernen. Weiterlesen „Minderheit im eigenen Land“

Break or Make?

Nicht nur Musiker, sondern auch Autor: Ein Missgeschick von United Airlines motivierte Dave Carroll so sehr, dass er seither zu einem erfolgreichen Musiker, Autor und Geschäftsmann avancierte

Ich bin ein Fan von Nick Vujicic. Er verkörpert für mich die Gewissheit, dass jeder Mensch (und jedes Wesen) einen Zweck der Existenz besitzt. In diesem lustigen Video zeigt Nick seinen wunderbaren und nahezu unerschütterlichen Humor. Er posiert als Pilot, während des Boardings der Maschine. Mit Sprüchen wie „Wünschen Sie mir Glück. Ich bin heute Ihr Pilot und etwas nervös. Meine Knie schlottern“ sorgt Nick (ohne Arme und Beine geboren) kurz für leichte Unsicherheit und um so größeren Spaß bei allen Passagieren. Was besonders rührt: Mit der Aktion erfüllt American Airlines dem jungen Australier einen Herzenswunsch. Einmal Pilot sein! Genau das hat sich wie viele andere Kinder auch der kleine Nick in seiner Kindheit gewünscht. Man sieht ihm die Freude an, als er mit Flugkapitän Glenn Thompson die Aktion vorstellt. Zweiter Gedanke: tolle Aktion von American Airlines, die nicht nur Nick damit einen guten Dienst erwiesen haben, sondern auch dem Unternehmen selbst. Ganz anders als das ungeschickte Verhalten von United Airlines gegenüber dem Musiker Dave Carrollwährend seines Fluges von Halifax nach Nebraska im Jahr 2008 und in den neun Monaten danach.

Weil sich United weigerte, einen unstrittigen Schaden an der Gitarre des Musikers zu regulieren und sich hinter Ausreden oder hinter Kooperationspartnern versteckte, kündigte Dave Carroll schließlich an, drei Songs über die Angelegenheit zu schreiben und als Video zu veröffentlichen. Sein Ziel: er wollte mit diesen drei Clips zusammen eine Million Hits bei Youtube erzielen. Nach Veröffentlichung des ersten Songs „United breaks Guitars“ dauerte es ganze vier Tage, bis diese Zahl erreicht wurde! Stand heute haben ca. 15 Millionen Menschen von der schlechten Performance von United erfahren.

Eine spannende Frage stellt sich freilich: Ist das, was Dave Carroll bei United widerfuhr, nicht vielleicht genau so hilfreich gewesen, wie der Piloten-Ulk von Nick Vujcic mit American Airlines?
Dazu passt diese Gesichte aus der Safari des Lebens: Ma Ma Gombe und Jack sprechen über ein junges Mädchen, das zwangsverheiratet und von ihrem Mann geschlagen wurde. Gombe erzählt, wie ihr als junger Frau dasselbe angetan wurde. Auf Jacks Frage erklärt die weise Frau, warum sie ihren Mann, den sie damals verließ, nicht hasst: „Er spielte eine Rolle in meinem Leben, die mir half, meine Herausforderungen zu bestehen. Es war eine Erinnerung durch das Universum.“
Daher kann es sein, dass die Zerstörung seiner Gitarre durch United Airlines vielleicht auch eine Erinnerung des Universums war für Dave Carroll. Sicher nicht besonders angenehm zunächst, wohl auch ärgerlich und vielleicht sogar schmerzhaft. Doch möglicherweise auch eine fällige Ermahnung des „Schicksals“: Zeig, was in dir steckt! Und gezeigt hat es Dave Carroll ganz sicher.

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