Sei achtsam!

In regelmässigen Abständen lese ich nach, was ich mir notiert habe. So habe ich gestern die Tage eines Seminars am Wörthersee aus meinen Notizen rekonstruiert. Es ist erstaunlich, wie schnell aus Linien auf dem Papier wieder konkrete Situationen, Bilder im Kopf, beinahe in Fleisch und Blut wiedererstehen. Habt ihr das bereits eimal probiert? Ich stand wieder auf der Terrasse am Hotel, es duftete Kaffee in knallig roten Meinl-Tassen und selbst die angeregten Gespräche klangen in meinem Ohr. Ich weilte gestern – und auch jetzt wieder – an Ort und Stelle! Herrlich!

Wie ergeht es euch auf eurer Safari des Lebens? Was macht eure Reise?

Darf ich vermuten, dass es Ups and Downs gegeben hat, immer noch gibt. Mal geht es weiter, mal nicht so sehr. Ist es so? So ist das Leben! Weiterlesen „Sei achtsam!“

Ungeduld

Illustration von Lea Lucina Seelbach für das Cover des Hörbuches »Safari des Lebens«
Illustration von Lea Lucina Seelbach für das Cover des Hörbuches »Safari des Lebens«
Ungeduld und hohe Ansprüche sind Herausforderungen, nicht nur im Leben eines Coaches. Wie mit vielen Dingen, ist auch bei diesen beiden kein einfaches schwarz-weiss-Schema angebracht. Beides ist weder grundsätzlich gut noch schlecht. Ansprüche an mich selbst etwa können ein wichtiger Motivator sein, der die persönliche Entwicklung begünstigt. Auch ein gewisses Maß an Ungeduld ist nachvollziehbar produktiv: es kribbelt in den Fingern, man mag nicht länger warten, etwas endlich angehen zu können. Allerdings gibt es auch die andere Seite: Zu große Ungeduld und zu hohe Ansprüche können eine destruktive Kraft entfalten. Wenn ich in solche Situationen gerate, in denen ich selbst oder im Rahmen eines Coachings Ungeduld und Ansprüche (an das Gelingen) spüre, greife ich gerne zur Safari des Lebens. Weiterlesen „Ungeduld“

Fellow Traveler

Indianische Weisheit
»Geh nicht hinter mir, vielleicht führe ich nicht. Geh nicht vor mir, denn ich könnte nicht folgen. Geh neben mir, damit wir eins sind.« Indianische Weisheit
Alles hängt mit allem zusammen. Niemand ist immer in Führung, und niemand wird stets geführt. Jeder Mensch hat eigene Stärken und Schwächen. In Verbindung mit anderen verstärken wir unsere Kräfte und kompensieren unsere Defizite. Eine uralte Weisheit, ausgedrückt in diesem Sprichwort der Ute-Indianer aus Nordamerika, die dem US-Bundesstaat Utah seinen Namen gaben. Auch sie betrachteten sich als Fellow Traveler, als „Mitreisende“ auf der Safari des Lebens.