Eine Schwalbe macht keinen Sommer

Der Fall eines betrügerischen Journalisten in der SPIEGEL-Redaktion wird aktuell heftig diskutiert und von allerhand Sorgen begleitet. Sorgen um den Zustand der Demokratie, die in Gefahr gerate, wenn die freie Presse nicht mehr glaubhaft die Mächtigen kontrollieren könne, weil sie ob eigener Betrüger selbst angreifbar geworden sei.
Was mich umtreibt ist die Sorge, dass wir uns keinen Gefallen tun, wenn wir “den Journalismus” so hoch hängen, wie wir es tun, wenn wir in den Chor der Katastrophen-Sänger zum Fall Relotius einstimmen.
Ich möchte begründen, wo die Dialektik in dem Fall liegt, bzw. warum wir uns selbst keinen Gefallen tun. Weiterlesen „Eine Schwalbe macht keinen Sommer“