Millionärs-Kinder und Kindermillionäre

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Deutschland und die angrenzenden Länder in Europa sind verhältnismässig arm an Bodenschätzen, gemessen am Reichtum an Öl, Gas und seltenen Erden, die sich in den Tiefen Sibiriens, Afrikas oder Australiens befinden. Volkswirtschaftlich wird daher argumentiert, dass unser Lebensstandard stark davon abhängt, wie es uns gelingt, die Schätze in den Köpfen unserer Kinder zu nutzen. Deutsch gilt als Sprache der Dichter und Denker, und auch Ingenierskunst oder Erfindergeist sind spezifisch deutsche Begriffe die auf den Zusammenhang zwischen intellektuellem Vermögen und wirtschaftlicher Potenz hinweisen. Umgekehrt gibt es im Politischen die Debatte um Chancengleichheit, wonach Bildungschancen in hohem Maß von der sozioökonomischen Stellung und Bildungsgrat des Elternhauses abhängen. Millionärskinder hätten es leichter als Kinder aus ärmeren Familien. Interessante Forschungen zeigen, dass dies so nicht stimmt. Nicht Millionärskinder haben bessere Chancen, sondern Kinder-Millionäre!

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