Weder zu jung, noch zu alt: genau richtig!

»Für grosse Träume kann niemand zu jung sein, und niemand zu alt sie zu leben.«
»Für grosse Träume kann niemand zu jung sein, und niemand zu alt sie zu leben.«

Das Jahr geht zuende. Es war ein Jahr der veränderten Vorzeichen. Es war ein Jahr, das erstmals seit Jahren nicht mehr im Zeichen der Big Five for Life stand. Und so schön meine Zeit als Gründer von Big Five for Life Deutschland gewesen ist, so viele wundervolle Bekanntschaften und einige neue Freundschaften es für mich gebracht hat: es war letztlich eine Befreiung für mich, nicht mehr für Dritte verantwortlich zu sein, nicht mehr für das Konzept der Big Five for Life, wie es in Deutschland wahrgenommen wird. Das ist mir klar geworden – und ich bin dankbar für diese Erkenntnis.
Ich genieße es, nur noch für mich und mein Tun Verantwortung zu tragen. Eine ganz neue, aber sehr wichtige Bedeutung des Prinzips der Eigenverantwortung, fällt mir dabei auf.
Ist mit diesem Jahr eine Distanzierung eingetreten? Einige Fragen habe ich in dieser Richtung erhalten, verbunden mit Aufforderungen, mein Wirken fortzusetzen. Offensichtlich hat mein Schaffen nicht nur mir Freude bereitet, und das ist wundervoll.
Ich möchte den Jahreswechsel nutzen, um meine Sicht auf die Dinge hinsichtlich der Big Five for Life – dem, was wirklich zählt im Leben – hier zu erläutern. Passend und einleitend dazu mein Motto für das neue Jahr:
»Für große Träume kann niemand zu jung sein, und niemand zu alt sie zu leben.«
Natürlich habe ich keinen Grund, mich von dem Konzept der Big Five zu distanzieren. Es ist, was es ist: eine ganz eigene Art, altbewährte und gültige Erkenntnisse, Prinzipien und Techniken ihrer Organisation und Umsetzung auszudrücken. Es ist in dieser Hinsicht außergewöhnlich wertvoll, weil das Konzept leicht zugänglich ist. Die Sprache ist einfach und die Bilder klar. Ich habe gerne mit den Big Five gearbeitet – und werde das auch weiterhin tun, wo es sich anbietet.
Gleichzeitig gilt nach wie vor: viele Wege führen nach Rom. Das bedeutet, es ist möglich, mit den Big Five den Zugang zu den eigenen Zielen und Herzenswünschen zu finden. Aber es ist beileibe nicht der einzige Weg. War es nicht, und wird es auch nicht sein. So wie auf jeden Topf ein Deckel passt, hat jeder Mensch seine eigene Sprache und den eigenen Weg, um zu erkennen, was wirklich zählt im Leben. Niemand ist dafür zu jung, und auch niemand ist zu alt, die eigenen Träume zu leben.
So lebe ich auch meinen Traum von Eigenverantwortung, Nachhaltigkeit und Gemeinschaftssinn selbstverständlich weiter. Und dazu zählt die Freude, die sich einstellt, wenn ich mit Menschen arbeite, die an meinen Erfahrungen interessiert sind. Schön ist, dass es ganz unterschiedliche Dinge sind, in denen ich etwas beitragen kann: politisch, gesundheitlich und auch persönlichkeitsbildend. Genau so vielfältig sind die Menschen, die auf meine Erfahrung Wert legen (nicht mehr, aber auch nicht weniger. Und das ist gut so, denn entscheiden, Verantwortung tragen muss weiterhin jeder für sich): Männer wie Frauen, Unternehmer wie Arbeitnehmer, jung und alt. Genau richtig! Danke.
Allen Lesern ein gesundes neues Jahr mit Erfolg in dem, was euch jeweils wichtig ist!

Nicht umkrempeln, aber anpacken – lebe deinen Traum!

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Sex sells, dreams no less! Die Gesetze der Medienwelt gelten universell. Mit nackter Haut auf der Titelseite wird oft und leicht Auflage gemacht. Um nicht zu schnell als „unseriös“ abgestempelt zu werden, wird hin und wieder mit verheissungsvollen Träumen gearbeitet, die sich kaum schlechter verkaufen. So hält es auch der Stern in dieser Woche: Ich lebe meinen Traum, erklärt sichtbar zufrieden das Ex-Model Jörg Steinmann vom Cover der Hamburger Illustrierten. Ein an sich spannender Titel für ein spannendes Thema als Lockstoff für hungrige Leser in nachrichtenarmer Zeit? Die Unterzeile des Beitrags schien alle Befürchtungen zu bestätigen: »Wie auch Sie Ihr Leben umkrempeln – und endlich zu sich selbst finden.« Oh weia!

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Aus der Traum – warum?

Start with Why
Simon Sinek, »Start with Why«
Die Süddeutsche Zeitung widmet ihren nach dem Streiflicht wohl bekanntesten redaktionellen Teil heute einer Geschichte über die Schattenseiten des Erfolgs von Kreativen in Berlin. „Aus der Traum“ lautet die Überschrift über die „Seite Drei“ von Constanze von Bullion. Ein Stück, was mich sehr nachdenklich gemacht hat. Es ist ein Stück über Altersarmut und das Scheitern von Lebensträumen von Menschen, die ihrer ganz persönlichen Definition von Erfolg, ihrer kreativen Leidenschaft nachgegangen sind. „Erfolg, wie du Erfolg definierst“ lautet eine Umschreibung der Big Five for Life. Ist der Artikel in der Süddeutschen eine Warnung vor dem Fokus auf das, was wirklich zählt im Leben, wie es im Untertitel des Buches von John Strelecky heißt?
Nein, aber schlecht ist der Artikel deswegen noch lange nicht!

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