Die Stimme des Unbewussten

Ozean der Erfahrungen
»Unserer Intuition zu vertrauen bedeutet, aus einem riesigen Ozean von Erfahrungen, Erinnerungen und Gefühlen zu schöpfen. Wer sich ausschließlich von seinem Verstand leiten lässt, hat dagegen gerade einmal einen Feuerlöschteich zur Verfügung.«
Udo Schroeter, 'Bin am Meer'
Was als Intuition bezeichnet wird, ist die Kommunikation des limbischen Systems unseres Gehirns mit dem menschlichen Bewusstsein. Das Unbewusste empfängt und verarbeitet Informationen in erheblich größerer Dichte und in viel größerer Geschwindigkeit als der bewusste Verstand. Dies wird wunderbar verdeutlich in dem Bild vom Ozean und dem Feuerlöschteich, welches Udo Schroeter in seinem Buch ‚Bin am Meer‘ verwendet. Dass mich dieses Thema fasziniert, wissen meine Leser nicht erst seit meiner Rezension des Buches von Maja Storch, ‚Die Kraft aus dem Selbst‘
Intuition ist der Teil dieser Ergebnisse, die wir bewusst spüren, ohne sie exakt verstehen zu können. Bereits vor der Intuition signalisieren somatische Marker (Herzschlagfrequenz, Schweiß, Atmung u.a.) dass das Unbewusste Informationen verarbeitet hat, ohne dass wir auch nur „eine Ahnung“ gehabt hätten. In dem Moment, wo dies geschieht, wo sich unser „Bauchgefühl“ bemerkbar macht, spüren wir unsere Intuition. Sagt sie uns etwas anderes als unser bewusste Verstand, ist Vorsicht geboten! Es empfiehlt sich nicht, die Intuition dauerhaft oder länger zu ignorieren. Meistens liegt sie richtig!

Was Davos von Nordhorn lernen kann

Wenn große Probleme in Wirtschaft oder Politik anstehen, werden häufig Experten aus der Wissenschaft eingeladen, um die Debatten zu bereichern und Antworten für die drängenden Fragen der Zeit zu entwerfen. So ist es auch beim Weltwirtschaftsforum in Davos. Wie drängend diese Fragen zurzeit sind, lässt sich daran erkennen, dass der Gründer des WEF in Davos, Klaus Schwab persönlich, einen „globalen Burnout“ befürchtet. Schade, dass Herr Schwab gestern nicht in Nordhorn war, einer niedersächsischen Kleinstadt direkt an der holländischen Grenze. Dort, in tiefer Provinz und fernab von Graubünden, hätte er erfahren können, was Davos und die Welt braucht: eine Wurmkur!
Das jedenfalls ist die Quintessenz des gleichermaßen überzeugenden wie unterhaltsamen Vortrags der Psychologin Maja Storch
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Nach wessen Zeitplan leben wir?

Warum lassen wir uns so oft vereinnamen von Personen, Dingen oder Angelegeneiten, die uns gar nichts, oder doch wenig bedeuten? Vom Chef, der Hausarbeit oder der Steuererklärung? Was hält uns davon ab, die Dinge zu tun, die uns nicht nur Spaß machen, sondern Kraft geben?
Wenn es uns wenig bedeutet, Dinge zu tun und wir sie dennoch nicht lassen, hat dies meistens mit der Sorge vor den Folgen des Nicht-Tuns dieser Sache zu tun.
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