Big Five gegen den Wind

Sheryl Sandberg hat ein Buch geschrieben über Frauen und Führungspositionen. Sie ist gegen eine Quotierung. Tatsächlich gibt es andere Wege. Einer davon heisst Big Five for Life
Sheryl Sandberg hat ein Buch geschrieben über Frauen und Führungspositionen. Sie ist gegen ein Quotierung. Tatsächlich gibt es andere Wege. Einer davon heisst Big Five for Life
Sheryl Sandberg ist eine Frau. Sie ist eine Frau in Führungspositionen (Google, Facebook) und sie möchte nicht alleine bleiben. Daher hat sie ein Buch geschrieben, dass in diesen Tagen auf deutsch erschienen ist, und in dem sie Frauen dazu aufruft, sich stärker einzumischen. Lean In: Women, Work, and the Will to Lead lautet entsprechend der programmatische Titel Ihres Buches: Hängt euch rein, stemmt euch dagegen! Gemeint ist, so schreibt Sandberg, dass es in der heutigen Gesellschaft starke Tendenzen, strukturelle Hindernisse und offenen oder verdeckten Sexismus gibt, die den Anteil von Frauen in Führungspositionen überproportional stark begrenzen, gemessen am hohen Anteil hochqualifizierter Absolventinnen und nichtakademischer Berufseinsteigerinnen. Auch Frauen selbst, so Sandberg, tragen durch ihre Haltung in bestimmten Situationen dazu bei, dass nicht sie, sondern männliche Kollegen die Führungsposition besetzen und Frauen unterrepräsentiert bleiben. Diesen Trend kann man bedauern, oder ihn wie Sandberg als quasi natürlichen Gegenwind betrachten, gegen den Frau sich stemmen muss und kann, um ihre Position zu behaupten. Weiterlesen →

Keine Einbahnstraße

20121025-164949.jpgGute Mitarbeiter zu finden und zu halten ist für Unternehmen von zentraler Bedeutung. Immer schon gewesen, doch zukünftig noch viel mehr. Das war der Tenor einer Networking-Veranstaltung mit inhaltlichem Schwerpunkt, die ich gestern Abend besucht habe.
Stichwort: Demografischer Wandel. Die Baby-Boomer gehen langsam in Rente und der Pillenknick erreicht die Personalabteilung. Gerade für mittelständisch geprägte und Inhaber geführte Unternehmen hat das Konsequenzen. Sie haben zumeist wenig in ihr Employer-Branding investiert und können im Wettbewerb um gut ausgebildete Absolventen oft mit den großen Konzernen nicht mithalten, die jahrzehntelang auch in ihre Attraktivität als Arbeitgeber investiert haben.
So weit, so gut.

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It's the Economy, Stupid!

Samstags gehört Vati mir. Dieser Satz ist Slogan einer Kampagne der Gewerkschaftsbewegung für die Fünf-Tage-Woche gewesen. Sie stammt aus einer Zeit, in der es üblich war, sechs von sieben Wochentagen als Werktage zu nutzen. Arbeitgeber verlangten, dass Mitarbeiter ihre Arbeitskraft auch am Sonnabend in den Dienst der Firma stellten. Das Wirtschaftswunder und Entwicklungen in anderen Ländern veranlassten die Arbeitnehmervertreter dazu, mehr Freizeit für die Beschäftigten zu fordern. Der Rest ist Geschichte: die 40-Stunden-Woche wurde eingeführt und mit ihr die 5-Tage-Woche. Als Kind der 60er bin ich Nutzniesser dieser Entwicklung und habe mein Wochenende stets Freitags eingeläutet. Zur Samstags-Routine gehört traditionell ein Wochenmarktbesuch mit meinen Kindern.

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