Glückwunsch, Roz!

Rroz Roams
Etappen der Weltumrundung von Roz Savage. Alleine um die Welt im Ruderboot.
Nach exakt fünf Monaten allein auf hoher See wird Roz Savage an diesem Dienstag kurz nach Sonnenaufgang ein Museumstag-Erlebnis der ganz besonderen Art erleben. Nicht nur wird die 43jährige Engländerin an diesem 4. Oktober 2011 als erste Frau den Indischen Ozean im Ruderboot (!) überquert haben, wenn sie ihren Fuß erstmals nach langer Zeit und mehr als 4.000 Seemeilen wieder auf festen Grund setzt im Grand Bay Yacht Club in Grand Baie, Mauritius. Nein, mit dieser Leistung, die an sich bereits kaum vorstellbar ist für die meisten von uns – egal ob Mann oder Frau, wird Roz Savage den Weltrekord aufstellen als erste Frau, die per Ruderboot alleine alle drei Ozeane überquert hat.
Dabei, so hat Roz mehrfach erklärt und oft auf Ihrem Blog RozSavage.com, ging es ihr nicht in erster Linie um die Leistung als Solo-Ruderfrau. Bald, nachdem Roz 2005 eine gewöhnliche berufliche Laufbahn als Angestellte in einem Londoner Büro aufgab und die Überquerung des Antlantiks in Angriff nahm, wurden ihr die Folgen der menschlichen Einflüsse auf die Umwelt bewusst. Seitdem setzt sich Roz mit ihrer Organisation Ecoheroes.Me für einen schonenden Umgang mit der Natur ein.
Einen spannenden Eindruck von Roz‘ Erfahrungen auf hoher See erhalten übrigens Zuhörer des Podcasts Roz Roams von Vic Phillipson.
Roz ist ein wunderbares Beispiel für die Fähigkeit von Menschen, Höchstleistungen zu vollbringen, wenn das angestrebte Ziel zu jenen Dingen gehört, die für diesen Menschen am wichtigsten sind. Eine absolute Big Five for Life-Einstellung, ebenso wie das Bewusstsein, dass sich Höchstleistungen nicht wirklich alleine bewerkstelligen lassen. Auch die Solo-Ruderboot-Weltumrundung ist das Ergebnis konzentrierten Sachverstandes. Roz Savage hat sich für die Zielerreichung intensiv umgesehen und Erfahrungen Dritter gesammelt, die ihr mindestens ebenos geholfen haben wie jene Menschen, die sie per Satellitentelefon und Internet auch während ihrer langen Reise betreut und begleitet haben. „Finde deine Wers“, lautet diese Überzeugung im Kontext der Big Five for Life.
Glückwunsch, Roz, zu dieser Leistung!

»Das hat mich total verändert!«

Marlene Krenn
Marlene Krenn
„Nichts passiert ohne Grund,“ lautet eine Lehre, die die weise Frau Ma Ma Gombe dem jungen Jack in der Safari des Lebens vermittelt. Und diese Lehre ist gleichermaßen tiefgründig wie offensichtlich. Ganz offensichtlich hatten die zahlreichen Bestellungen und Zuschriften aus Österreich, die mich in den vergangenen Tagen und Wochen erreicht haben, einen Grund. Nämlich den, dass die österreichische Mental-Trainerin Marlene Krenn „The Big Five for Life“ in einem Audio-Fragebogen im Österreischen Rundfunk Ö3 als „das Buch, was mich am meisten geprägt hat,“ nannte. Marlene Krenn ist nicht irgendwer (wenngleich „irgendwer“ im Konzept der Big Five for Life ohnehin nicht vorkommt). Die junge Oberösterreicherin gehört zu den bekanntesten und erfolgreichsten Mental-Trainern der Welt.

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Ein Quantum Einstellung

Der große Erfolg von Ian Flemming’s James Bond beruht zu einem nicht geringen Grad auf der Kombination eines spannenden Inhalts mit einer pointiert britischen Attitüde. Also einer besonders vornehmen und zivilisierten Einstellung aller Protagonisten im Dienste „Ihrer Majestät“. Vulgär sind immer nur die Gegner, niemals James. Mit dieser Strategie hat es Bond zu Weltruhm gebracht. Sechs Darsteller haben sich seither in der Rolle des zivilisierten Helden versuchen können. Kaum einer wahr erfolgreicher als Sean Connery.
Connery, Roger Moore und ihre Kollegen sind in der Rolle des James Bond längst ein Aushängeschild für Großbritannien geworden. Eine Institution, fast wie die ehrwürdige BBC. Die wiederum hat einem ganz anderen britischen Abenteurer ihre Aufmerksamkeit geschenkt, der mich in mancher Hinsicht an Nick Vujicic erinnert, über den ich bereits mehrfach berichtet habe. Auch für Miles Hilton-Barber kommt es weniger darauf an, welches Los im Leben man zieht, sondern welche Einstellung wir zu dem einnehmen, was uns widerfährt (Attitude is Altitude = Die Einstellung entscheidet über die Höhe … des Erfolgs). Miles ist blind, was ihn jedoch nicht davon abhält, auf den Kilimandscharo zu steigen, zu Fuß die Antarktis zu durchqueren oder mit einem Ultraleichtflugzeug von England nach Australien zu fliegen.
Kein Wunder, dass Miles auf der ganzen Welt als Redner gefragt ist, um seine Einstellung zu erläutern.
Am 7. Mai werde ich Miles Hilton Barber in Berlin treffen. Hier schon einmal ein Vorgeschmack auf das, was seine Zuhörer dort erwartet.

http://dotsub.com/media/ccd6a8e2-8b5d-41bd-9dd1-00fa8ee9489a/e/m

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